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Geschichte der Pfarrgemeinde St.Laurentius

 

Zusammenstellung und geschichtliche Bearbeitung: Alois Goehler, Nußloch

Aus der Geschichte des Ortes

Lage und Geschichte

Nußloch liegt auf uraltem Siedlungsboden, inmitten eines herrlichen Fruchtgartens, in einer wahrhaft gesegneten Landschaft.

Am nach Süden auslaufenden Odenwaldrückens, nach Osten dem kraichgauer Hügelland, eingebettet in Acker, Wald, Feld und Au, am Rande der Rheinebene nach Westen mit Blick nach Speyer, Neustadt und Hambach, bietet es einen schmucken Anblick. Es liegt an der südlichen Bergstraße, neun Kilometer von Heidelberg entfernt und ist ca. 11.000 Menschen Heimat.

Obwohl Nußloch urkundlich erstmals im Jahre 766 erwähnt wird, ist es älter und gehörte damals politisch gesehen zum Lobdengau, der nach dem keltisch-römischen „Lobodunum“ (Ladenburg) seinen Namen trug.

Dan der zentralen Bedeutung des im Jahre 764 von dem fränkischen Gaugrafen Kankor auf einer Weschnitzinsel gegründeten Benediktinerkloster Lorsch bei Bensheim sind zahlreiche Urkunden und Aufzeichnungen (Codex) vorhanden, die einen Einblick in die Historie über den Ort, die Kirche und die Pfarrgemeinde gestatten.

Im 15. Jahre der Regierung von König Pippins, also im Jahre 766, ist die Schenkung eines Weinberges von „Treuhard und Richgardis“ an das Kloster Lorch urkundlich festgehalten und damit die Existenz Nußlochs bewiesen.

Quelle: Goehler

Quelle: Topographisches Wörterbuch Großherzogtum Baden

Quelle: Wappenbuch Rhein-Neckar-Kreis

 
 

Quelle: Wappenbuch Rhein-Neckar-Kreis

 

Die erste Nachricht von einer Kirche in Nußloch erhalten wir ebenfalls durch eine Urkunde aus dem Jahre 1296 in welcher zu entnehmen ist:

Übersetzt:

Edelmann Gottfried von Wilre verkauft die ihm hier zustehenden Patronatsrechte der Kirche zu Nußloch, an das Domkapitel zu Worms. Desweiteren ist zu entnehmen, dass Albert von Wilre minderjähriger Sohn des Gottfried von Wilre, Rektor der Kirche in Nußloch war und das Rekrorat an das Dompapitel Worms abtrat, sowie alle seine sonstigen Rechte auf die Nußlocher Kirche seinem Bruder Markwart übertrug.

Im Jahre 1302 bestätigte das Domkapitel Speyer dem Domkapitel Worms diese Abtretungen.

Der erste namentlich bekannte Pfarrer war 1303 „Merkalinus de Noßloch plebanus“ Dorfpfarrer in Nußloch. 1400 Dietrich von Bettendorff, Ritter und Kammerherr Ludwig des Bärtigen (Ludwig der VIII von Bayern-Ingolstadt) kaufte im Jahr 1400 von der Benediktiener Abteil Ellwangen einen Hof mit Grundbesitz in Nußloch, welcher von seinen Nachkommen durch weitere Ankäufe erweitert wurden.

Die Bettendorff erbauten unterhalb der St. Laurentius Kirche ein Schloss. An der Jahreszahl auf einem Stein zu schließen, geschah dies im Jahre 1414.

Die Adelsfamilie Bettendorf waren wie aus einer vielzahl von Dokumenten bis zum heutigen Tag (siehe die Grabplatten an der Südseite und an der Nordseite der Kirche) mit der Pfarrgemeinde sehr verbunden.

Sehr ausführliche Beschreibungen über die Kirche und Pfarrgemeinde erfahren wir aus dem „Wormser Synodale“ vom Jahre 1496. Hier finden wir Berichte über die eingehenden Visitationen, die im Anschluss an die Bistums-Synoden in der Diözese stattfanden, wobei die Zustände in derselben einer eingehenden Prüfung unterzogen wurden. Dabei sollten namentliche Vermögens und Rechtverhältnisse der einzelnen Kirchen festgestellt werden, so Patronat, Baupflichtigkeit und anderes mehr. Des Weiteren wurde hier der Befund über den Zustand der dem Gottesdienst gewidmeten Räume und Geräte sowie über das kirchliche und sittliche Verhalten der Gemeinde verzeichnet.

Was in Nußloch seinerzeit festgestellt wurde, berichtet und folgende Urkunde:

 

Quelle: Wormser Synode

Das Wormser Synodale von 1496 Sequuntur nunc sedes ultra Rhenum Sedes Heidelberg Nußloch

 

Übersetzt lautet die Urkunde: „Nußloch hat eine Pfarrkirche, dem heiligen Laurentius geweiht, zu der die Herren der Domkirche zu Worms beitragen. Ebendort vor dem Chor (gemeint ist die rechte Seite vor dem Chor) ist ein Kreuzaltar auf dem ein Haus und Besitz ruht (Residenz). Unser hoch zuverehrender Herr hatte hier niemals Rechte an der Unterhaltspflicht.

Ebendort auf der linken Seite steht ein Altar dem heiligen Nikolaus geweiht, der ebenfalls Haus und Besitz zu unterhalten hat, die oben genannten Herren beschließen dies als festgelegte Bestimmung. (Diese Altäre hatten eine ganze Reihe von Schenkungen zu Genuss).

Sechs Geschworene, ein Beauftragter wird angenommen, (Gemeint ist der Zinseinnehmer- heutiger Kirchengemeinderechner – der vom Patronatsherren bestellt wurde.) aber nur von einem Teil der Kirchenväter. Der Pfarrer, Geschworene (163) der Küster und ein Handwerker mit einem Bediensteten haben den Aufwand zum Bischof gehörig.

Der Bischof gibt 8 Schillingdenare (3,9 Gramm Silber = 0,5 Goldmark), 4 Schillingdenare der großen Zehnt, das Recht der Schlüssel 2 Schillingdenare. Die Synodalen (d.h. die echten im Land, die Eingesessenen, die zur Steuer verpflichteten) geben 40 Schillingdenare, die Geschworenen (Kirchengemeinde oder Stiftungsräte) nichts. Der große Zehnt (der auch das Schlüsselrecht hat), unterhält den Chor und das Haus des Pfarrers; die Gemeinde die Hostie, den Turm, Glocke, Beinhaus, Friedhofmauer, Kreuz, Weihwasser, die Unterhaltung der Zuchttiere (Farren, Eber, Bock) unter der Zuweisung des Pfarrers.

Der Dorfgeistliche, die Geschworenen und der Schultheiß setzen den Kirchendiener ein. Der Frühmessner unterhält sein Haus, aber die Gemeinde gibt das Holz. Der Kirchenfond hat pro Jahr 136 Pfund Heller. Schulden sind 30 Gulden, weil man die Kirche renoniert.“

 

Diese Urkunde hat für die Kirche heute noch ihre Bedeutung, da sie u.a. Verpflichtungen über den Unterhalt derselben enthält, die zum Teil noch gültig sind, obwohl von den verschiedenen Regierungen im Laufe der Zeit manches geändert wurde.

Auch heute noch stehen wie damals in unserer Kirche drei Altäre, der dem heiligen Laurentius geweihte Hochaltar in der Mitte, rechts von diesem der Kreuzaltar und links von ihm der Marienaltar.

1556 wurde in unserer Gegend durch den Kurfürsten Otto Heinrich der Reformation zum Durchbruch verholfen. In der Nußlocher Kirche wurde von diesem Zeitpunkt der evangelische Gottesdienst eingeführt.

Festzustellen bleibt uns, dass Otto Heinrich sofort in Anwendung des ius reformandi hier in Heidelberg und in der Pfalz, die Reformation durchzuführen begann – und zwar so – wie er es schon einmal in seinem mütterlichen Erben, dem kleinen Herzogtum Neuburg um die Donau zwischen Ulm und Regensburg getan hatte und zwar verbunden mit einer systematischen Vernichtung aller religiösen Bildwerke, außer den Kruzifixen.

Was Otto Heinrich selbst an Kunstschöpfungen veranlasst hat, ist kein Äquivalent gegenüber dem, was er zerstört hat. Und vom Otto Heinrichsbau kann man wohl sagen, er ist gutenteils von dem Geld bezahlt worden, das aus der Gold- und Silberbeute des Bildersturms in Heidelberg, den Klöstern und den umliegenden Orten im Besitz war.

Trotz allem darf nicht unerwähnt bleiben, er war ein Förderer von Kunst (Heidelberger Schloßbau) wie insbesondere die Weltberühmte – Palatina in der Heidelberger Bibliothek – ein Zeugnis aus dieser Zeit.

Mit Kurfürst Phlipp Wilhelm 1685 war die große Wende, des wieder katholisch gewordenen Hauses Pfalz-Neuburg.

Kurfürst Johann Wilhelm 1690-1716 versuchte zunächst das Simulan-Kirchensystem auf die ganze Pfalz (wozu auch Nußloch gehörte) auszudehnen. Dadurch kamen zum erstenmal auch wieder viele Katholiken in größerer Zahl in die Pfalz.

Die Schaffung einer großen Jesuiten-Niederlassung in Heidelberg verbunden mit Ansiedlung der Carmeliten, das Wiederaufleben der alten Klöster der Franziskaner und Dominikaner, Augustiner und Kapuziner waren für die Katholiken in Heidelberg und Umgebung eine große Hilfe.

Als bei der 1707, in der ganzen Kurpfalz durchgeführten Kirchenteilung in Nußloch die Kirche (samt Kirchengütern, Pfarrhaus und Schulhaus) durch Verlosung wieder an die katholische Gemeinde gekommen war, wurde die neue Pfarrei von Franziskanermönchen aus Heidelberg 1707 bis 1711 übernommen.

Bei einer 1746 vorgenommenen Besichtigung hatte das Oberamt Heidelberg befunden, dass eine gänzliche Herstellung und Auferbauung der Kirche von Grund ohnumgänglich nötig seye.

1753 erfolgte abermals eine Besichtigung der Kirche durch Baumeister Rabiatti, Baumeister Johann Burger, Maurermeister Bayer zusammen mit einer Kommission der Hofkammer – Administration und des Domkapitels Worms.

Baumeister Rabiatti war der Erbauer der Jesuitenkirche in Heidelberg – 1744 bis 1746 -, ein sehr gefragter Baumeister in dieser Zeit.

Jetzt wurde beschlossen die Kirche zu erneuern und sie gleichzeitig zu vergrößern.

Chor und Sakristei wurden in westlicher Richtung angebaut. Auf Vorschlag der Kirchenbehörde musste als Nachtrag zum genehmigten Bauplan eine repräsentative Fassade zur Straße (wie sie heute noch zu sehen ist) ausgeführt werden.

Säkularisation

Durch die Auflösung der Kurpfalz 1803 von Napoleon und dem Reichsdeputationshauptbeschluss wurde die Kirchengemeinde wie viele rechtsrheinische Orte dem badischen Erzbistum Konstanz, bzw. ab 1827 dem Erzbistum Freiburg zugeordnet.

Die im Jahre 1754-56 überwiegend neuerbaute Kirche war schon nach hundert Jahren durch das Anwachsen der Bevölkerung zu klein geworden, so dass schon 1855 Pläne für die Erweiterung der Kirche auftauchten. Aber erst in den Jahren 1895-96 konnten diese Pläne verwirklicht werden.

Unter der Leitung vom Erzbischöflichen Bauamt Heidelberg und der Initiative von Pfarrer und Dekan Friedrich Pfister wurde die bauliche Maßnahme in Angriff genommen.

Man baute links und rechts des Längsschiffes an, wodurch das Gotteshaus einen kreuzförmigen Grundriss erhielt. Durch den Abbruch vom alten Chor und der dahinter liegenden Sakristei wurde ein neuer großer Chor geschaffen mit den zusätzlichen Seiteneingängen kann sich Zugang und Verlassen der Kirche reibungsloser gestalten.

Da schon im Jahre 1870/71 ein neues Schulhaus gebaut wurde, 1877 eine neue Orgel von der Firma Vogt-Durlach geliefert und 1890 zu den vorhandenen 2 Glocken eine dritte angeschafft wurde, bedeutete dieser Kirchenumbau eine große finanzielle Belastung für die Kirchengemeinde.

Die Innenausmalung der erweiterten Kirche samt den Deckengemälden wurde von den Kunstmalern Gebrüder Wallischek aus Wiesloch ausgeführt.

Da das alte Pfarrhaus Baujahr 1597 an der Ecke Hauptstraße Ringelsgasse sehr baufällig war, erstellte man in den Jahren 1903/04 gleich daneben das heutige stattliche Pfarrhaus. Im Jahre 1912 wurde das aus drei Glocken bestehende unharmonisch klingende Geläut durch fünf neue Glocken aus einem Guß ersetzt, die sehr melodisch aufeinander abgestimmt sind.

Durch den persönlichen Einsatz und der finanziellen Unterstützung durch Pfarrer Karl Leuchtweis konnte in der Kirche 1931 eine Warmluftheizung mit Koksfeuerung (die nach dem zweiten Weltkrieg auf Öl umgestellt wurde) eingebaut werden.

1934 musste die Decke im Krichenschiff erneuert werden. Die Ausmalung des Gotteshauses verbunden mit der Herstellung beider Deckenbilder wurde durch den Kunstmaler Brischle aus Offenburg ausgeführt.

Die Bilder im Hautschiff stellen wichtige Szenen aus dem Leben des Kirchenpatrons, den heiligen Laurentius dar.

Im Jahres 1942 fiel das wunderbare Geläute dem totalen Krieg zum Opfer. Nur das kleinste Glöcklein blieb erhalten. Dank der großen Opferfreudigkeit der katholischen Kirchengemeinde und den Einnahmen durch Theateraufführungen im St.Laurentiusheim, konnten im August 1949 wieder fünf neue Glocken geweiht und mit elektrischem Läutwerk versehen werden.

Diese in der Glockengießerei Schilling in Heidelberg hergestellten Glocken sind sehr gut aufeinander abgestimmt.

Die Glockenweihe gestaltete sich zu einem einträchtigen Volksfest für die ganze Gemeinde.

Der immer mehr zunehmende Straßenverkehr und Engpass bei der Kirche zwangen dazu, den Haupteingang von der Hauptstraße her zuzumauern, so dass die Kirche nur noch von den Seiten her betreten werden konnte.

Die erste nach dem zweiten Weltkrieg durchgeführte Innenrenovation unter Pfarrer und Dekan August Stäckler, der Oberleitung vom Erzbischöflichen Bauamt Heidelberg und der Bauleitung von Carl Herb wie: Entfernen nachträglicher Übermalungen an Altären, Kanzel, Kommunionbank und Säulen brachte die ursprünglichen Farbtöne wieder zur Geltung, wodurch das künstlerische Gesamtbild des Kircheninneren sehr gewonnen hat.

Hellere Fenster und der neue Bodenbelag in den Fluren geben der Kirche ein andere Gepräge.

Die Erweiterung der Sakristei war in diese Gesamtmaßnahme mit eingebunden. Abgeschlossen wurde dieses bauliche Projekt unter Pfarrer Herbert Blümle, mit einem großzügig angelegten Kirchenvorplatz, der Parkplätze für Kirchenbesucher, Grünfläche mit einem herrlich angelegten Springbrunnen und Sitzbänke aufweist. Abgeschlossen wurde dieses bauliche Projekt unter Pfarrer Herbert Blümle, mit einem großzügig angelegten Kirchenvorplatz, der Parkplätze für Kirchenbesucher, Grünfläche mit einem herrlich angelegten Springbrunnen und Sitzbänke aufweist. Somit wurde von Heidelberg kommend eine einmalige Anlage mit Blick auf die Kirche aber auch auf das herrschaftliche Anwesen der Familie Bettendorf geschaffen.

1977 wurde abermals eine Innenrestaurierung durch den Restaurator Eugen Fuchs und im Anschluss eine Generalsanierung der Außenfassade unter Bauleitung von Architekt Hubert Herb durchgeführt.

Die letzte umfassende bauliche Maßnahme 1986/88 unter Pfarrer Urban Köhler wie: Dachsanierung der Sakristei, Chorumgestaltung unter Einbeziehung vom Kirchenschiff, Doppelverglasung der Fenster, neue Kirchenbänke, Einbau einer neuen Orgel (in das vorhandene Prospekt aus 1877) durch die Orgelbaufirma Karl Göckel aus Malsch und nicht zuletzt durch die Innenausmalung vom Restaurator Euchen Fuchs aus Horrenberg erhielt das Gotteshaus sein barockes Raumbild zurück. Die gesamten Arbeiten wurden mit Genehmigung der Oberleitung vom Erzbischöflichen Bauamt Heidelberg und er staatlichen und kirchlichen Denkmalpflege unter der Bauleitung von Architekt Hubert Herb durchgeführt.

Unter der Liste der Kulturdenkmale – Stand 1986 – ist zu entnehmen:

Die katholische Kirche St.Laurentius Landkreis Rhein-Neckar-Kreis Gemeinde Nußloch ist in das §34 bad. LBO angelegte Verzeichnis der Baudenkmale eingetragen und gilt lt. §28 DschG B-W als Kulturdenkmal besonderer Bedeutung in das Denkmalbuch eingetragen.

Im Bereich um und unter der Kirche muß mit archäologischen Resten mehrerer Vorgängerbauten gerechnet werden.

Neben all diesen Maßnahmen bleibt zu erwähnen, dass 1991 unter Pfarrer Bernhard Brinks ein neuer Kindergarten St.Michael seiner Bestimmung übergeben wurde und im gleichen Jahr ein Zelebrationsaltar, Ambo und Sedilien nach den Entwürfen des Bildhauers Fridolin Lehr in der Kirche eingebaut wurde.

Die feierliche Einweihung wurde vom Hochwürdigen Herrn Bischof Dr. Dominik Kalata SJ vorgenommen.

Mit einer Generalsanierung der Außenfassade und dem Dachstuhl vom alten Pfarrhaus und dem Laurentiusheim 1995, durch Anregung von Pfarrer Hubert Nokelski, wurde diesem jahrhundertalten Gebäude ein äußeres Ansehen gegeben, das sich im Stil und in der Farbgebung hervorragend zur Kirche und zum Gesamtbild des Ortseingangs einfügt.

1996 konnte die Pfarrgemeinde St.Laurentius Nußloch ein doppeltes Jubiläum feiern.

700 Jahre ist es her, dass in Nußloch die Nachricht vom Bestehen einer Ortskirche – 1296 – erstmals urkundlich erwähnt wurde.

500 Jahre alt ist die Pfarrgemeinde Nußlcoh über die in der „Wormser Synodalie“ im Jahre 1496 berichtet wird.

Am Sonntag, 11. August feierte die Gemeinde um 10 Uhr unter Mitwirkung vom Kirchenchor den Jubiläumsgottesdienst zusammen mit Regionaldekan Karl Velten. Anschließend war Gemeindefest.

Der 1948 erstmals im Verkündigungsbuch erwähnte katholische Kirchenchor „Cäcilia“ der älteste Verein im Ort, feierte 150 jähriges Bestehen 1998 mit einem Festgottesdienst, Festakt und Jubiläumskonzert.

Der Kreuzweg aus dem 18./19. Jahrhundert, welcher seit 1965 auf dem Kirchenspeicher verbannt war, wurde von hochrangigen, diplomierten Restauratoren von der Warschauer-Kunstakademie in monatelanger Arbeit erneuert und vom Domkapitular Dr. Zollitsch, dem ehemaligen Herrn Erzbischof am 2. Fastensonntag 1999 eingeweiht.

Seit Dezember 1999 ist die Pfarrgemeinde St. Laurentius Nußloch in der Seelsorgeeinheit „Leimen-Gauangelloch“ unter der Leitung von Pfarrer Johannes Balbach integriert. Ab 01. Mai 2008 steht der Seelsorgeeinheit Herz-Jesu Leimen, St.Peter Gauangelloch, St.Laurentius Nußloch Pfarrer Arul Lourdu vor.

Zusammenstellung und geschichtliche Bearbeitung: Alois Goehler, Nußloch

 
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