67 Jahre sind eine kurze Zeit, misst man sie an den Perioden der Geschichte. Sie sind eine lange Zeit, misst man sie an der Dauer eines Menschenlebens. An uns liegt es, diese Zeit zu erfüllen.
In den 1930er Jahren gehörte die alte Klosterkirche des heiligen Aegidius noch als Filiale zur Pfarrei Leimen. Der dortige Pfarrer Fromhold ermöglichte es, dass an fast allen Sonn- und Feiertagen hier eine heilige Messe gefeiert werden konnte.
Bereits in dieser Zeit bestand das Bemühen, diese Gottesdienste möglichst würdig und feierlich zu gestalten. Frau Feudenheimer aus Leimen unterzog sich der Mühe, junge Frauen und Mädchen zu schulen, dass bisweilen bei Beerdigungen in der Kirche ein zweistimmiger Frauenchor mitwirken konnte. Es gelang, diesen Brauch über die harten Weltkriegsjahre beizubehalten.
Als 1945 immer mehr Kriegsgefangene heimkehrten, wurde der alte Wunsch nach einem eigenen Kirchenchor wieder aufgegriffen. Die Gemeinde zählte damals 1431 Einwohner, wovon 481 Katholiken waren (heute 3328 Mitglieder). Der Erste Ortsgeistliche Kaplan Friedel fand Kontakt zu dem musikalisch sehr begabten und im Konservatorium in Heidelberg ausgebildeten Artur Nick, der voller Idealismus sich für seine Aufgabe als Chorleiter und Organist zur Verfügung stellte.
Zur ersten Singstunde im August 1945 fanden sich etwa 35 Sängerinnen und Sänger ein. An Karfreitag und Ostern 1946 trat der gemischte Chor zum ersten Mal auf.
Die formelle Gründung des katholischen Kirchenchors „Cäcilia“ fand am Fronleichnamsfest 1946, dem 20. Juni, im Gasthaus zum „Deutschen Kaiser“ statt.
Bereits in dieser Zeit bestand das Bemühen, diese Gottesdienste möglichst würdig und feierlich zu gestalten. Frau Feudenheimer aus Leimen unterzog sich der Mühe, junge Frauen und Mädchen zu schulen, dass bisweilen bei Beerdigungen in der Kirche ein zweistimmiger Frauenchor mitwirken konnte. Es gelang, diesen Brauch über die harten Weltkriegsjahre beizubehalten.
Als 1945 immer mehr Kriegsgefangene heimkehrten, wurde der alte Wunsch nach einem eigenen Kirchenchor wieder aufgegriffen. Die Gemeinde zählte damals 1431 Einwohner, wovon 481 Katholiken waren (heute 3328 Mitglieder). Der Erste Ortsgeistliche Kaplan Friedel fand Kontakt zu dem musikalisch sehr begabten und im Konservatorium in Heidelberg ausgebildeten Artur Nick, der voller Idealismus sich für seine Aufgabe als Chorleiter und Organist zur Verfügung stellte.
Zur ersten Singstunde im August 1945 fanden sich etwa 35 Sängerinnen und Sänger ein. An Karfreitag und Ostern 1946 trat der gemischte Chor zum ersten Mal auf.
Die formelle Gründung des katholischen Kirchenchors „Cäcilia“ fand am Fronleichnamsfest 1946, dem 20. Juni, im Gasthaus zum „Deutschen Kaiser“ statt.
(aus der Festschrift zum 25. Jubiläum)
Dirigenten seit 1946:
- Melanie Jäger (seit 2001)
- Axel Jüdt (1998 - 2001)
- Anja Hofmann (1994 - 1998)
- Irene Michna (1990 - 1994)
- Markus Tyroller (1987 - 1990)
- Arthur Nick (1946 - 1987)








