Nachdem die Dreifaltigkeitskirche jahrelang nur eine elektronische Orgel auf der Empore stehen hatte, ging am 22. Oktober 1985 ein lange gehegter Wunsch der Pfarrgemeinde in Erfüllung: Die neue Pfeifenorgel in der Dreifaltigkeitskirche konnte durch Dekan Enz geweiht werden. Mit 31 Registern auf zwei Manualen und einem formschönen Prospekt gefällt sie noch heute Auge und Ohr, und lässt durch ihre Klangfülle die Herzen höher schlagen. Das Hauptwerk umfasst dabei 12 Register und 970 Pfeifen, das Schwellwerk 12 Register und 772 Pfeifen, und über das Pedal werden 7 Register und 330 Pfeifen bedient. Die Orgel wurde von Michael Weise aus Plattling gebaut. Sie besitzt eine mechanische Spieltraktur (Schleiflade) und eine elektrische Registertraktur. Als zusätzliche Spielhilfen stehen Setzerkombination, freie Pedalkombination, Zungeneinzelabsteller, eine Abstellmöglichkeit für alle Zungenregister sowie das Tutti zur Verfügung.
Manual I Manual II Pedal
Bordun 16' Harfenprinzipal 8' Prinzipal 16'
Prinzipal 8' Gedeckt 8' Subbass 16'
Rohrflöte 8' Gamba 8' Bordun 16'
Gemshorn 8' Oktave 4' Oktave 8'
Oktave 4' Rohrgedeckt 4' Gemshorn 8'
Querflöte 4' Nasat 2 2/3' Oktave 4'
Sesquialtera 2fach Flageolet 2' Querflöte 4'
Oktave 2' Terz 1 3/5' Bauernpfeife 2'
Mixtur 4fach 1 1/3' Oktävlein 1' Mixtur 5fach 2 2/3'
Scharf 3-fach 2/3' Mixtur 4fach 1' Posaune 16'
Trompete 8' Oboe 8' Trompete 8'
Clarine 4' Dulzian 16' Clarine 4'

